top of page

Warum dein Selbstvertrauen einfach nicht wachsen will

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Bild mit KI generiert

Kennst du das? Jemand sagt dir grad: Du wirkst so stark, du hast doch alles im Griff. Und du denkst dir in genau dem Moment: wenn du wüsstest.

Vielleicht, weil die Haare sitzen, die Nägel gepflegt sind, das Outfit passt und das Make-up perfekt ist. Vielleicht, weil du deinen Alltag gut hinbekommst, auch wenn's grad mal wieder knapp ist. Andere schauen hin und schliessen daraus: die hat sicher Selbstvertrauen.

Aber das eine hat mit dem anderen oft nichts zu tun. Du kannst perfekt gestylt sein, den Alltag im Griff haben, und trotzdem jeden Abend daran zweifeln, ob du wirklich gut genug bist. Styling, Funktionieren und Selbstwert haben schlicht nichts miteinander zu tun.

Genau das ist das Tückische: Von aussen schaut niemand so genau hin, dass der Unterschied auffällt. Auch du selbst merkst ihn manchmal erst, wenn wieder dieses Gefühl kommt, dass du nicht reichst, obwohl eigentlich alles stimmt.

Und deshalb wächst dein Selbstvertrauen nicht einfach mit jedem Kompliment mit. Es hat mit dem, was andere sehen, nämlich gar nicht so viel zu tun, wie man glaubt.


Was nicht hilft


Wahrscheinlich hast du längst gehört, was angeblich hilft. Jeden Morgen im Spiegel sagen: Ich bin genug. Positiv denken. Einfach mal machen, bis sich das Selbstvertrauen von selbst einstellt.

Und ehrlich: Für den Moment tut das sogar gut. Du sagst dir den Satz, fühlst dich kurz stärker, gehst raus in den Tag. Bis du in einem Moment drin steckst, der dich unsicher macht. Und da schreit dein Unterbewusstsein.

Das liegt nicht daran, dass du es falsch machst. Es liegt daran, wo diese Sätze ansetzen. Sie sprechen den Kopf an, den bewussten Teil von dir, der sowieso schon weiss, dass er eigentlich gut genug ist. Der Zweifel sitzt aber woanders, tiefer, dort, wo du ihn mit reinem Nachdenken nicht erreichst.

Auch das andere Muster kennst du vielleicht: noch ein Erfolg, noch ein Kompliment, noch eine Bestätigung sammeln, in der Hoffnung, dass es irgendwann reicht. Nur reicht es nie ganz. Weil das Problem nie war, dass du zu wenig geleistet hast.


Was wirklich hilft


Was wirklich hilft, setzt woanders an. Nicht bei den Sätzen, die du dir sagst, sondern beim Muster, das im Hintergrund läuft, ohne dass du es bewusst steuerst.

Meistens ist dieses Muster nicht neu. Es hat sich irgendwann gebildet, in einem Moment, der sich damals wichtig anfühlte. Seither läuft es automatisch mit, auch wenn die Situation heute längst eine andere ist.

Deshalb reicht es nicht, sich das Gegenteil einzureden. Es geht nicht darum, das Muster zu verstehen, sondern das Gefühl neu zu verknüpfen. Genau da setzt Hypnosetherapie an. Gemeinsam verknüpfen wir das alte Gefühl neu, sodass es beim nächsten Kompliment oder beim nächsten unsicheren Moment nicht mehr automatisch anspringt.

Das ist keine schnelle Lösung. Aber es ist der Unterschied zwischen einem Satz, der sich für einen Moment richtig anfühlt, und einem Gefühl, das bleibt, auch wenn's mal wieder harzig läuft.


Echt


Stell dir den gleichen Moment nochmal vor. Jemand sagt zu dir: Du wirkst so stark, du hast doch alles im Griff. Nur diesmal denkst du dir nicht insgeheim: wenn du wüsstest.

Du nimmst das Kompliment einfach an. Nicht, weil du dir das antrainiert hast, sondern weil es sich nicht mehr fremd anfühlt. Der Zweifel, der früher sofort dazwischenfunkte, bleibt aus, oder er ist zumindest leiser geworden.

Das heisst nicht, dass du nie mehr zweifelst. Auch mit echtem Selbstvertrauen gibt es Tage, die harzig laufen. Der Unterschied: Das Zweifeln bestimmt nicht mehr automatisch, was du von dir hältst.

Und genau das ist es, was bleibt, auch wenn der Tag chaotisch war oder das Kompliment ausbleibt.


Erkennst du dich in diesem Muster wieder? Dann lass uns reden. Im kostenlosen Erstgespräch, 20 Minuten, Telefon oder Zoom, schauen wir gemeinsam, ob Hypnosetherapie der richtige Weg für dich ist.



 
 
 

Kommentare


bottom of page