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Wie läuft eine Hypnosetherapie-Sitzung ab? Schritt-für-Schritt.

Hypnosetherapie Ablauf Schritt für Schritt, was du in einer Sitzung erlebst und was die Therapeutin tut, Praxis Selavie Bern

Bevor du das erste Mal in meiner Praxis in Bern sitzt, telefonieren wir kurz. 20 Minuten, unverbindlich, damit wir uns kennenlernen. Und trotzdem bleibt bei vielen eine Frage: Wie läuft so eine Sitzung dann wirklich ab? Genau da nehme ich dich jetzt mit. Durch den ganzen Ablauf, von der ersten Minute bis zur letzten, immer mit dabei: was in dir vorgeht, und was ich als Therapeutin tue.


Schritt 1: Das kostenlose Vorgespräch


Du erzählst locker, was dich beschäftigt. Ich höre zu und prüfe, ob es passt.

Bevor wir uns überhaupt in der Praxis sehen, telefonieren wir zuerst. Etwa zwanzig Minuten, am Telefon oder über Zoom, unverbindlich und kostenlos. Für dich soll sich das anfühlen wie ein lockeres Gespräch, nicht wie ein Bewerbungsgespräch. Du erzählst mir in deinen eigenen Worten, was dich beschäftigt und was du dir anders wünschst.

Für mich ist dieses Telefon der wichtigste erste Schritt. Ich höre zu, frage da und dort nach und schaue, worum es dir wirklich geht. Dabei merke ich auch, ob Hypnosetherapie für dein Anliegen überhaupt das Richtige ist. Manchmal ist es das nämlich nicht, und dann sage ich dir das ehrlich.

«Wie viele Sitzungen brauche ich denn?»

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Manche schiessen schon nach einer Sitzung über die Zielgerade. Andere kommen eine Weile regelmässig, weil ihnen die Entwicklung guttut.


Und muss man sich da schon festlegen? Nein, aber du darfst. Manche machen gleich am Telefon einen Termin ab, weil es sich für sie stimmig anfühlt. Andere lassen es zuerst ein paar Tage sacken und melden sich später. Beides ist völlig in Ordnung.


Schritt 2: Ankommen in der Praxis


Du kommst an, der Alltag fällt ab. Ich kläre mit dir dein Ziel für heute

Wenn du zum ersten Mal zu mir nach Bern kommst, musst du nichts vorbereiten. Du setzt dich hin, und wir lassen es ruhig angehen. Eine Sitzung dauert bei mir zwischen sechzig und neunzig Minuten, wir haben also Zeit. Kein Hetzen, kein Blick auf die Uhr.

Für dich beginnt es ganz unspektakulär. Wir reden erst mal kurz. Wie es dir seit dem Telefon geht, was heute grad präsent ist. So kommst du an, und der Alltag darf langsam von dir abfallen.

Für mich fängt die Arbeit schon vorher an. Nach unserem Vorgespräch habe ich mir überlegt, wie wir an dein Thema herangehen, zugeschnitten auf dich und deine Situation. Bevor wir loslegen, schauen wir kurz zusammen: Was ist heute dein Ziel? Und woran würdest du am Schluss merken, dass sich die Sitzung gelohnt hat?


Schritt 3: Die Einleitung


Du wirst ruhig und lässt zu. Ich führe dich mit Stimme und Tempo

Jetzt geht es los. Ich bitte dich, es dir bequem zu machen, und beginne ruhig zu sprechen. Meine Stimme und mein Tempo führen dich Schritt für Schritt in einen Zustand, der tief entspannt und trotzdem wach ist. Du kennst das aus dem Alltag. Wenn du in einem guten Buch versinkst und gar nicht merkst, dass dich jemand ruft, bist du genau da schon einmal gewesen.

Für dich fühlt es sich an, als würde der Körper schwerer und der Kopf leiser. Der Fokus wandert nach innen. Du musst dazu nichts tun, ausser es zuzulassen.

Und genau da liegt der Punkt. Du musst dich nicht anstrengen, nichts erzwingen, nichts richtig machen. Die Hoffnung auf Veränderung, mit der du überhaupt zu mir gekommen bist, trägt dich schon fast von allein hinein. Zulassen statt machen. Mehr braucht es nicht.


Schritt 4: Die eigentliche Arbeit


Du bist ganz in deinem Erleben. Ich arbeite mit deinem Unterbewusstsein.

Das ist der Kern der Sitzung. Und für dich fühlt er sich oft am wenigsten nach Arbeit an. Du bist ganz in deinem Erleben. Bilder tauchen auf, Gefühle, manchmal Erinnerungen. Du beobachtest das nicht von aussen, du bist mittendrin.

Ich begleite dich durch diesen Teil. Gemeinsam arbeiten wir an den Mustern, die dich bremsen. Mit Impulsen, mit Bildern, mit Fragen. Wir schauen dein Thema gemeinsam an und verbinden es mit dem, was dir Kraft gibt. Dabei bist du die ganze Zeit ansprechbar. Es ist ein Zusammenspiel: Du gestaltest mit, ich halte den Rahmen.


Schritt 5: Das Zurückkommen


Du kommst klar und präsent zurück. Ich hole dich in deinem Tempo zurück.

Irgendwann ist die Arbeit für heute getan. Dann hole ich dich langsam zurück. Nichts wird abrupt beendet. Für dich fühlt sich das an wie das Aufwachen an einem freien Morgen. Nicht vom Wecker gerissen, sondern von selbst, ausgeruht und klar.

Du bist sofort wieder ganz da. Voll orientiert, präsent, oft erstaunlich wach. Klar im Kopf, einfach ein bisschen ruhiger als vorher.


Schritt 6: Das Nachgespräch


Du spürst nach und ordnest ein. Wir schauen, wie es weitergeht.

Zum Schluss sitzen wir noch einen Moment zusammen. Für dich ist das die Zeit zum Ankommen und Einordnen. Ich frage nach, wie es dir geht, und wir schauen, was du aus der Sitzung mitnimmst.

«Möchtest du noch einmal kommen, oder reicht dir das für den Moment?» Das entscheidest du, nicht ich.

Manche spüren, dass eine Sitzung schon viel bewegt hat. Andere machen gleich einen nächsten Termin ab.


Und das ist der ganze Ablauf. Vom ersten lockeren Telefon über die Sitzung bis zum Nachgespräch. Kein Mysterium, sondern ein klarer, ruhiger Weg, den wir gemeinsam gehen. Du bist die ganze Zeit dabei, du gestaltest mit, und du entscheidest in deinem Tempo.


Lust auf ein erstes Kennenlernen?


Zwanzig Minuten, am Telefon oder über Zoom. Wir schauen zusammen, ob und wie ich dich begleiten kann.




 
 
 

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